11 März 2006

… In jenem Garten wo ich früher war… die ( hoffentlich…) letzten kalten Schneeschauertage lassen mich nochmals innehalten um nachzudenken und dem Vergangen und dem Zukünftigen nachzuspüren. „ Kein Mensch fühlt im andern eine Schwingung mit, ohne dass er sie selbst in sich hat“
so sagte H. Hesse einstmals. Eine Weisheit die mich bisher immer begleitete. Auch heute beim Lesen dieses Gedichtes… eine Schwingung mit fühlen über alle Zeiten hinweg. Die Stimmung mit empfangen und spüren… In jenem Garten wo ich früher war…


Mein Garten

Schön ist mein Garten mit den goldenen Bäumen,
Den Blättern die mit Silbersäuseln zittern,
Dem Diamantentau, den Wappengittern,
Den Klang des Gong, bei dem die Löwen träumen,
Die ehernen, und den Topasmäandern
Und der Voliere, wo die Reiher blinken,
Die niemals aus dem Silberbrunnen trinken…
So schön, ich sehn mich kaum nach jenem andern,
Dem andern Garten wo ich früher war.
Ich weiß nicht wo…Ich rieche nur den Tau,
Den Tau der früh an meinen Haaren hing,
Den Duft der Erde, weiß ich, feucht und lau,
Wenn ich die weichen Beeren suchen ging…
In jenem Garten wo ich früher war…
Hugo von Hofmannsthal

Zu schön für noch mehr Worte…man muss den Zauber walten lassen um das Eis zu schmelzen.

4 Kommentar(e):

Blogger Margit sagte...

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6:06 PM  
Blogger Margit sagte...

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8:17 PM  
Anonymous Anonym sagte...

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9:41 PM  
Blogger Margit sagte...

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4:16 PM  

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