22 Dezember 2006

Wintersonnenwende...


Als ich gestern am späten Nachmittag an den Katzenbuckel zurückfuhr, leuchtete die untergehende Sonne in einem unbeschreiblichen intensiven Rot, eine Einladung zum „Schauspiel der untergehenden Sonne“ das ich mir auf meinem Hausberg anschaute.
Eine verheißungsvolle Aura umhüllte unser Lichtgestirn und ich dachte:
Sie ist auf ihrem Wendepunkt angelangt.
Als ich die Kälte spürte beeilte ich mich an den warmen Ofen zu kommen um nach den Anspannungen der letzten Tage Innezuhalten und ein wenig Ruhe zu finden…ein gutes Buch zu lesen oder beim Lichtspiel der flackernden Kerzen über mancherlei, rätselhafte Begebenheiten nachzusinnen.

Wintersonnenwende
Die heutige Nacht, wird die längste des Jahres, danach hat die Herrschaft des Gottes Samain ihren Zenit überstiegen, denn tief in der noch finsteren Erde, in der stillsten aller Stunden wird das Sonnenkind wiedergeboren.
Unsere Vorfahren nahmen das Wunder dieser geweihten Nächte in ihrer starken Verbundenheit mit der Natur wahr, sie zündeten Lichter an, und stellten den Wintermaien, den ursprünglichen Weihnachtsbaum auf. Diese elementare Sehnsucht zum Licht, zur Wärme, zündet auch unsere Kerzen an.
Manchmal frage ich mich, in wie weit wir heute noch mit diesen uralten mystischen Riten verbunden sind. Ob es dazu eine kleine hauchdünne Stelle in uns braucht die immer durchlässig ist, eine Verwurzelung mit den Ahnen aus deren reichen Erfahrungsschatz wir dann schöpfen können?

Zwölf Nächte dauert das Wintersonnenwendfest.

Für mich hat es wirklich, irgendwie überraschend intuitiv, genau am heutigen Tag auch begonnen.
Alle Vorbereitungen für den Weihnachtsabend sind getan.
Die kleinen Geschenke warten auf eine besondere, ruhevolle Stunde des Verpackens. (…bei manchen Kleinigkeiten muss ich wirklich überlegen wem sie wohl den meisten Spaß machen, siehe „Echte Kerle“ aber dieses Überlegen macht zuerst mal mir die genüsslichste Freude…)
Noch 2 Tage bis Weihnachten…
Bis dahin aber schon mal meine
allerliebsten Grüße zum Fest der Wintersonnenwende an alle meine stillen Leser.
a presto
m
a p
m

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