10 März 2008

Gartenfestivals und andere Gedanken...

Bald beginnen sie wieder, die vielfältigen Gartenfeste, die Gartentage und andere Feierlichkeiten wie Konzerte und Theaterstücke, die mich, sollte ich auch nur die Allerschönsten besuchen, einige Wochenenden in ihren Bann schlagen würden.
So bin ich, wie schon oft, überwältigt von all der Vielfalt dieser Veranstaltungen doch beim zweiten Hinsehen entdecke ich auch altbekannte Übereinstimmungen, die mir dann die Auswahl doch leichter macht.
Dann gibt es auch Einladungen die ich jedes Jahr sehnsüchtig erwarte, wie den warmen Regen während der ersten lauen Frühlingstage der alles Leben erweckt und die Erde öffnet.
Eine dieser Einladungen liegt seit Tagen wie eine Verheißung auf meinem Schreibtisch. Meine Vorfreude verleiht mir Flügel, wenn ich an die 9. Silser Hesse Tage denke die Ende Juni in Sils Maria stattfinden. Sie sind unter dem Titel „Hesses weltweite Wirkung“ zusammengefasst. Betreut werden sie wiederum von Volker Michels, dem langjährigen Hesse-Herausgeber im Suhrkamp-Verlag und von Thomas Feitknecht.

Aber bis dahin vergeht noch ein Weilchen und bestimmt ist es manchmal kommt es anders als man es plant.
Nein, ganz so dramatisch wird es schon nicht werden, denn mein Garten ist ja immerzu in meinen Gedanken mit dabei, sozusagen gehen die Gedanken in meinem Garten spazieren. So wie vorhin, als mich die zurechtgeschnittene Hainbuchenhecke ansprach und wissen wollte wann sie mal Dünger bekommt und ob ich danach auch für tüchtigen Regen sorgen könnte. Ich versprach ihr ein gutes „Menue“ versicherte ihr aber, dass ich auf das Wetter leider nur reichlich wenig Einfluss habe.
Dann beim Weitergehen rief mir der Rote Hartrigel noch die Frage nach seinem Umzugstermin hinterher und die widerspenstigen schottischen Zaunrosen begannen mich zänkisch zu beschimpfen, weil ich auch ihnen einen Platzwechsel angetragen habe. Etwas verdutzt durch diese Avancen rettete ich mich schleunigst zurück an den PC, der mich etwas belustigt ratternd empfing, um diese Zeilen aufzuschreiben.
Es ist noch Einiges zu tun denke ich bei mir, und mein Blick streift über den Schreibtisch der in den wenigen Tagen meiner Abwesenheit auch nicht ordentlicher geworden ist.

Nun, gut ich sollte mein Dachfenster schließen, um den Chor meiner Pflanzenparade nicht mehr zu vernehmen, ich sollte die bunten Einladungen zu Gartenträumen, Märchenopern sowie die Sehnsuchtspost zu Zauberorten unter meinen Stapel Arbeit legen, und endlich ernsthaft versuchen dem Leben begegnen das gerade um mich her abläuft.
Und da kommt mein dreimal Schwarzer Kater und sagt: "Iau..." und meine zärtliche Wunderkatze turnt schnurrend auf den Papiertapeln, als wollten sie sich lustig über meine Wichtigkeiten machen, wo sie und ihr Bruder doch um Vielfaches wichtiger sind... Wie gut, in manchen Momenten die Gelassenheit dreier Katzen zu spüren!
ein lächelnder Abendgruß
a presto
m

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