08 Mai 2018

Blauregen...


Liebe Gartenfreunde,
natürlich war ich auch heute den ganzen Tag im Garten, der mich wie in jedem Jahr,- doch in diesem etwas mehr,- fordert und ganz zurückhaltend an meine Grenzen erinnert.
Aber es ist diese meine Garten-Leidenschaft, die sich nicht mit Worten erklären ließe oder beschreiben, welche mich beflügelt.
Hier und dort den Giersch entfernen ( ich habe den letzten in einem köstlichen Quiche verarbeitet...) oder im alten Bauerngarten die Buschbohnen in kleine "Nester" legen.
An meiner "Baustelle weiterarbeiten... mit dem Ziel in diesem Jahr wieder zu meinen "Gartentagen" im "Garten für Elise" zurückkehren zu können.
Niederknien und das Kräuterbeet mit der Pfefferminze aus  der Umarmung des Pfennigkrautes befreien.
Genau in dieser Stunde muss es an meinem Gartentor geläutet haben,- die geschmiedete Glocke ist laut und "eigentlich" nicht zu überhören. Doch ich hörte nichts! Ich war mit den Kräutern, der Erde, den warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut beschäftigt, ganz vertieft und mit den Gedanken auf Spaziergang, Monate oder Lichtjahre zurück, oder Lichtjahre voraus,-weit weg und doch genau dort zwischen den Minzen und der Süßdolde welche so wundervoll duftet.
Ja, und dann tauchte ich wieder auf lief durch den Garten und zupfte, gestaltete und buddelte weiter.
Vorhin, als ein zärtlicher erfrischender Wind meine Wege begleitete verweilte ich unter dem Blauregen, dessen unwiderstehliches Parfüm auf mich leicht verwirrend wirkt.  Vielleicht kam mir deshalb der Gedanke: Es dürfte endlich mal regnen! Nicht in Blau sondern mitten in der Nacht, ganz sacht ( damit der Blauregen nicht seine Blüten regnet)
und mit warmen Tropfen, welche sich in die dürstende Erde ergießen wie ein Labsal.




Liebste Grüße aus einen zauberhaften Maiabend
Margit


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