16 Mai 2006

Eins-Sein...




Wenn man etwas zu Extremen neigt so wie ich, und wenn die schöpferische Tätigkeit im Garten, das „Hände in der Erde haben“ einen elementaren Lebensquell bedeuten so überrascht es mich, dass ich den langen Winter ohne dies alles auskommen konnte.
Umso mehr bin ich in den letzten Tagen vollkommen im Garten versunken. Jeder Augenblick ist ein tiefes Einatmen, ein erfüllendes Glücksgefühl das alles um mich her vergessen macht. Manchmal fühle ich mich als Teil des Gartens und bin nicht mehr von der anderen Welt zu erreichen. Eins mit der Erde, eins mit den Erdenkindern den Wolken, der Sonne. Das heilige Lebendige spürend, immer in Verwandlung wie die Farben im Licht. Den Gesängen und Geschichten der Natur lauschen, mit den Bäumen sprechen und in Gedanken mit den Schmetterlingen tanzen.
Dann irgendwann dringen die Geräusche und Zeichen durch die Hülle des Zauberreiches hindurch und erinnern mich und ich spüre Hunger und Durst was auch ein elementares Gefühl ist...

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