01 November 2006

Tagebuchblätter...

Die letzen Tage, ja Wochen, die mit so vielfältigen Arbeiten erfüllt waren, habe ich oft über meine „Zeit“ nachgedacht.
Manchmal dachte ich auch mahnend an das kleine Mädchen Momo und an einen Eintrag eines Freundes in diesem Buch. Dann war ich aber wieder beruhigt denn in dieser wunderschönen Geschichte geht es ja um die „grauen Herren“ die die Menschen veranlassen immer mehr Zeit zu sparen, und damit machen sie ihr Dasein immer ärmer und hastiger und werden immer lebloser.
Nein, Zeit gespart habe ich nicht… denn wenn ich auch keine Tagebuchblätter dieses Tagebuches gefüllt habe, so doch die bunten Blätter der Lebenstage und dafür habe ich mir sehr viel Zeit gegönnt und das hat mich eher reicher und viel lebendiger gemacht.
(Vielleicht ist es aber mit dem Tagebuch auch so, dass es wie ein gutes verheißungsvolles Buch einfach auf genau den „Zeitpunkt“ wartet wo man es in die Hand nimmt und es zu lesen beginnt…)
Ich habe:
Eingesammelt, eingekocht, kreiert, gebacken, probiert inspiriert…
dann
überlegt, gezeichnet, ausradiert…wieder gezeichnet…angemalt, geschrieben, gesprochen erklärt überzeugt… gefreut…
ausgegraben, eingegraben, zusammengerecht, in die Zukunft gedacht… gelacht
saubergemacht, eingeräumt aufgeräumt und dabei geträumt...
spazieren gegangen, über Wiesen gelaufen in Wäldern versunken… Most getrunken
Bücher gelesen, Feuer gemacht und dabei an Freunde gedacht…Besuche gemacht Einige…
und viele Tage lang den Laptop aufgeklappt und sogleich wieder zugemacht...nachgedacht was meine „Zeit“ mit mir macht.
aber heute...endlich nach einigen Wochen...aufgeklappt, auch angemacht( hochgefahren... wie es auf PC-Deutsch heißt...)...und wieder nachgedacht.
a presto
m

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